/ Dezember 31, 2018

 

In der Dunkelheit der Nacht haben sich zahlreiche Gläubige am Montag in die Pfarrkirche Pilsting aufgemacht, zum Kind in der Krippe, um Miteinander die Christmette zu feiern. Jesus Christus, geboren in dieser Heiligen Nacht, sei das Licht in unserer Welt und in unserer Zeit, betonte Pfarrer Jürgen Josef Eckl. Der Gemischte Chor Pilsting unter der Leitung von Willi Gabler begleitete die Heilige Messe musikalisch. Pfarrer Eckl zog mit den Ministranten in die von sanftem Licht erhellte Kirche ein, legte das Jesus-Kind in die aus Holz geschnitzte Krippe neben dem Altar und segnete sie.

Das Weihnachtsfest spricht die meisten Menschen an, es wird von ihnen als eine Zeit der Liebe und des Friedens gesehen, sagte Pfarrer Eckl. Selbst kirchenferne Menschen können sich dafür begeistern. Das Weihnachtsfest hat mit jedem Menschen persönlich zu tun. „Die Menschwerdung Gottes kann nicht spurlos an einem vorbei gehen“, betonte er. „Wie könnte wir auf die Geburt des Herrn anders reagieren, als mit einem überfließendem Herz?“ Er zitierte aus den Schriften des Propheten Jesaja: Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht; für alle, die im Land der Finsternis wohnen, leuchtet ein Licht auf. „Dieses Licht kann nicht mehr ausgelöscht werden“, sagte Pfarrer Eckl. „Egal wie dunkel unsere Welt ist.“ Alle Menschen seien stets umhüllt von der Liebe Gottes. „Das ewige Wort des Vaters richtet sich heute direkt an jeden von uns.“ Weihnachten sei auch eine Einladung an die Menschen – Mensch zu werden und Mensch zu sein, wie der emeritierte Bischof von Limburg Franz Kamphaus einst schrieb: „Mach’s wie Gott: werde Mensch!“

(Text und Foto: Melis)