/ November 18, 2020

 

Der Brauch des Frauentragens verdeutlicht das Bild der vorweihnachtlichen Zeit als Zeichen des Weges, Aufbruchs und des Wanderns. Marias und Josefs Weg nach Bethlehem war ein einsamer: Der Bibel zufolge fand Josef mit seiner hochschwangeren Frau Maria keine warme Herberge. In Gedenken an die Suche und in Vorbereitung auf die Weihnachtszeit können die Familien der Pfarrei Pilsting der Muttergottes Herberge gewähren – für eine Nacht. Das Bildnis der „schwangeren Gottesmutter in der Hoffnung“ wird in der Adventszeit von Familie zu Familie weiter gegeben. Zusammen mit dem Bildnis der Gottesmutter erhalten die Familien Gebetstexte, um den Hausgottesdienst zu feiern, bevor sie Maria am nächsten Tag der nächsten Familie reichen, die ihr eine Nacht lang ein Zuhause gewährt. An Heiligabend kehren die Bildnisse in die Pfarrkirche zurück. Am Sonntag, 29. November, werden die Bildnisse der „schwangeren Gottesmutter in der Hoffnung“ bei der Vesper zum 1. Adventssonntag um 17 Uhr gesegnet und ausgesendet.

Anmeldung (wenn man noch in keiner Liste eingetragen ist und zum ersten Mal mitmachen möchte) ab sofort im Pfarrbüro per Telefon zu den regulären Öffnungszeiten unter 09953/93020.