/ Dezember 16, 2018

 

Zum dritten Adventssonntag waren die Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien zum Familiengottesdienst in die Pfarrkirche Großköllnbach geladen. Der Adventskranz zeigt es an, wie ein Kalender: mit dem Advent befinden sich die Christen in der Zeit der Erwartung. „Gaudete“, wie der dritte Adventssonntag genannt wird, bedeutet „Freut euch“, erklärte Pfarrer Jürgen Josef Eckl den zahlreichen Gläubigen in der St. Georgskirche.

Freude sei ein Teil des ganzen Lebens, eine „tiefe, aus dem Herzen kommende Freude“, fügte er hinzu. Eine solche Freude trug auch Lucia von Syrakus in sich – wie ein Licht. Die Heilige Lucia ist, wie die Heilige Barbara oder der Heilige Nikolaus, eine der Lichtgestalten, die durch den Advent führen. „Lichtgestalten brauchen wir auch heute“, sagte Pfarrer Eckl. „Manchmal ist das Leben nämlich ein bisschen finster.“ Die Ministranten zeigten ihre Lichter, das positive im Leben – und pusteten die Kerzen aus, mit „finsteren“ Begründungen. Lucia (gespielt von Maria), ihrem Namen folgend, gab ihnen ihr Licht zurück.

(Text und Fotos: Melis)