/ Mai 22, 2019

 

Zur musikalischen Maiandacht mit dem Peigener Chor unter der Leitung von Rudi Scharl hatte der Frauenbund Pilsting am Mittwochabend in die Stephanuskapelle in Waibling geladen. Im Anschluss hatte der katholische Frauenbund für die Muttertagsfeier in das Gasthaus Limbrunner angerichtet, die musikalisch durch den Peigener Chor, mit Geschichten, gelesen von Brigitte Fiedler, und einem heiteren Sketch von Melanie Schwarz und Marianne Unterbauer umrahmt wurde.

Im feierlichen Rahmen sang der Peigener Chor unter der Leitung von Rudi Scharl die Marienlieder, die Frauen vom Frauenbund hatten die Andacht organisiert und beteten vor, zahlreiche Frauen, viele eigens für die Maiandacht bekommen, riefen Maria um ihre Fürbitte an.

Christine Spielbauer, Vorsitzende des Frauenbundes, begrüßte die Gäste im Gasthaus Limbrunner, darunter Bürgermeister Josef Hopfensperger, Pfarrvikar Pater Anish Jacob sowie Werner Petschko, Sprecher des Gesamtgemeinderates, und den Peigener Chor unter der Leitung von Rudi Scharl. „Ich denke die Arbeit und Leistung jeder einzelnen Mutter sollte mehr Wertschätzung in unserer Gesellschaft erhalten“, sagte Bürgermeister Josef Hopfensperger. „Muttertag sollte nicht nur an einem bestimmten Tag sein, sondern das ganze Jahr.“ Der Muttertag sei dennoch ein schöner Anlass, außerhalb des Alltags etwas Zeit mit der Familie zu verbringen. Allerdings stellen sich auch jedes Jahr wieder einige die gleiche Frage: Weshalb brauchen wir einen speziellen Tag, um sich bei unseren Müttern zu bedanken. „Jedenfalls sind sich viele darin einig, dass ein respektvolles Miteinander, ein Dankeschön, ein liebes Wort, eine kleine Aufmerksamkeit viel mehr wert ist als irgendwelche Geschenke bei einem vorgegebenen Datum.“ Pfarrvikar Pater Anish Jacob zitierte ein Sprichwort: „Eine Mutter ist ein Mal wie ein Teich, und ein Mal wie ein Fluss“, sagte er. „Das bedeutet: genug Wasser zu haben ist die Fülle des Lebens.“ Wasser schenkt Lebenskraft, sagte er, ein Fluß trage den Reisenden, wie eine Mutter ihr Kind, außerdem seien Mütter wie ein Teich aus Liebe. „Ihr seid es auch“, betonte er. Zum Muttertag denke er auch an die Gottesmutter Maria, durch ihre große Liebe hat sie die schweren Zeiten mit ihrem Sohn tragen können. „Maria ist ein Symbol für uns alle“, sagte er. „Sie war mutig, mütterlich, stark, geduldig, herzlich und tröstlich. Und so wünsche ich Ihnen, liebe Mütter, Gottes Segen, und weiterhin Liebe, Kraft, Geduld und Ausdauer für eine gute, christliche Erziehung Ihrer Kinder.“ Der Peigener Chor umrahmte die Muttertagsfeier musikalisch. Brigitte Fieder las aus den Erinnerungen von Josef Maier-Krafft, Rechtsanwalt und Schriftsteller, geboren und aufgewachsen in Großköllnbach, zudem eine Geschichte von Karl Valentin, die für Erheiterung sorgte. Einen Sketch um einen Besuch in „Minga“ führten Marianne Unterbauer und Melanie Schwarz auf. Zum Abschluss des Abends gab es für jede der Damen eine Rose vom Frauenbund. Morgen, Samstag, um 13.30 Uhr Abfahrt am Rathaus zum Holunderhof Aster nach Westerndorf mit Führung durch die Holunderplantage und anschließend Kaffeetrinken im Hofstüberl mit Möglichkeit zum Einkauf im Hofladen. Am Dienstag, 25. Juni, geht der Frauenbund Pilsting zusammen mit dem Bürgermeister wieder auf Tour. Bei dieser Halbtagesfahrt besuchen die Teilnehmer diesmal die Kreisstadt Dingolfing und hier das Museum in der Oberen Stadt. Der historische Bau aus dem 15. Jahrhundert, die frühere Herzogsburg und zwei weitere Gebäude beheimaten heute die spannende Geschichte der Stadt- und die Industriegeschichte Dingolfings von den Anfängen bis zur Gegenwart. Auch aus der Umgebung und Pilsting selbst soll dort erwähnt werden. Im Anschluss an die Führung wird im Gasthof Apfelbeck in Mamming noch zu einer Brotzeit eingekehrt. Anmeldungen bei Christine Spielbauer unter Telefon Nr. 09953 1549. Abfahrt um 13 Uhr am Rathaus.

(Bericht und Bilder: Melis)